Postbank wächst weiter
Die deutsche Postbank AG hat auch im ersten Quartal 2007 weiter zugelegt. Sie erwirtschaftete trotz schärfer werdenden Wettbewerbs ein Ergebnis vor Steuern von 222 Millionen Euro, 7,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Bereinigt um Sonderbelastungen, z.B. aus der Integration von BHW und der Mehrwertsteuererhöhung, stieg das Vorsteuerergebnis um 13,9 Prozent auf 246 Millionen Euro. Die Cost Income Ratio verbesserte sich gegenüber dem Vergleichsquartal 2006 um 1,8 Prozentpunkte auf 69,4 Prozent. Im klassischen Bankgeschäft, also ohne Transaction Banking, reduzierte sie sich sogar um 2,5 Prozentpunkte auf 67,3 Prozent. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern stieg von 16,1 Prozent auf 17,0 Prozent. Die Postbank Gruppe hat in den ersten drei Monaten über 260.000 neue Kunden gewonnen, 17.000 mehr als im ersten Quartal des Vorjahres. Sie ist damit auf gutem Weg, ihr Ziel von einer Million Neukunden im Jahr 2007 zu erreichen.
Die Bilanzbezogenen Erträge (Zinsüberschuss, Handels- und Finanzanlageergebnis), erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4,0 Prozent auf 674 Millionen Euro. Der Zinsüberschuss stieg um 5,2 Prozent auf 543 Millionen Euro. Das Handelsergebnis und das Finanzanlageergebnis blieben mit 61 Millionen bzw. 70 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahresquartal stabil.
Der Provisionsüberschuss stieg im ersten Quartal 2007 leicht um eine Million Euro auf 357 Millionen Euro.
Die Risikovorsorge erhöhte sich mit 4,7 Prozent auf 90 Millionen Euro. Sie stieg damit erneut geringer als das Kreditvolumen, das sich um 16,8 Prozent auf 83,4 Milliarden Euro ausdehnte.
Die Verwaltungskosten lagen mit 715 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahresquartals. Die stabile Entwicklung ist umso erfreulicher, als in den Verwaltungskosten Sonderbelastungen, z.B. aus der Integration von BHW und Filialen sowie der Mehrwertsteuererhöhung enthalten sind.
Der Saldo Sonstige Erträge und Aufwendungen lag bei minus vier Millionen Euro, nach plus vier Millionen Euro im Vorjahr.
Bei einer Steuerquote von knapp 35 Prozent errechnet sich ein Konzerngewinn von 144 Millionen Euro, elf Millionen Euro bzw. 8,3 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Dies entspricht einem Gewinn je Aktie von 0,88 Euro, nach 0,81 Euro im ersten Quartal 2006.
Quelle: Postbank AG


