Deutscher Finanzmarkt stabil: Haasis sieht Abschied von übersteigertem Renditestreben
Auf die besondere Stabilität des deutschen Finanzmarktes hat der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Heinrich Haasis, hingewiesen. 'Während sich in den USA nahezu über Nacht das gesamte Finanzsystem ändert, zeigt sich der deutsche Bankenmarkt robust und widerstandsfähig', so Haasis bei einer Kundenveranstaltung in Göppingen.
Nach den Worten von Haasis sind Teile der Kreditwirtschaft Opfer einer selbst initiierten Gier nach immer mehr Rendite geworden. Dabei hätten sie sich zu weit von der realen Wirtschaft und den Kunden entfernt und sich dadurch zu hohe Risiken eingehandelt. Die Sparkassen seien in den vergangenen Jahren häufig für ihre Orientierung an Stabilität und Kundenvertrauen kritisiert worden. Jetzt zeige sich allerdings, dass die Leistungsfähigkeit eines Finanzmarktes sehr stark von Stabilität abhängig sei.
'Wir erleben derzeit den Abschied von einem anglo-amerikanisch geprägten Glauben an die Überlegenheit der Kapitalmärkte. Das Geschäftsmodell der örtlich gebundenen, dezentralen Sparkassen beweist jetzt seine Vorteile' sagte Haasis. Sparkassen hätten sich seit jeher in ihrer Geschäftstätigkeit an den realen Wirtschaftsvorgängen in ihrer eigenen Region orientiert. 'Sie haben Geschäfte gemacht, die man beherrscht, mit Leuten, die man kennt.' So hätten die Sparkassen dafür gesorgt, dass die Krise nicht auf die Realwirtschaft übergreifen konnte.
Eine Kreditverknappung in Deutschland erwartet Haasis nicht. Es sei ausreichend Kapital vorhanden, das gute und sichere Investments wie Mittelstandsengagements suche. Die Sparkassen verfügten jedenfalls über ausreichend Mittel, um das hohe Niveau der Neuzusagen im Unternehmenskreditgeschäft zu halten. Allein im ersten Halbjahr 2008 seien dort die Neuzusagen der Sparkassen um über 15 % gestiegen.
Haasis räumte ein, dass auch deutsche Kreditinstitute wegen ihrer Einbettung in die internationalen Finanzmärkte von Wertberichtigungen betroffen seien. Dazu zählten international tätige Banken aller Gruppen des deutschen Kreditgewerbes. 'Aus meiner Sicht kann unser Finanzmarkt diese Belastungen aber verkraften.'
Quelle: Deutscher Sparkassen- und Giroverband
Nach den Worten von Haasis sind Teile der Kreditwirtschaft Opfer einer selbst initiierten Gier nach immer mehr Rendite geworden. Dabei hätten sie sich zu weit von der realen Wirtschaft und den Kunden entfernt und sich dadurch zu hohe Risiken eingehandelt. Die Sparkassen seien in den vergangenen Jahren häufig für ihre Orientierung an Stabilität und Kundenvertrauen kritisiert worden. Jetzt zeige sich allerdings, dass die Leistungsfähigkeit eines Finanzmarktes sehr stark von Stabilität abhängig sei.
'Wir erleben derzeit den Abschied von einem anglo-amerikanisch geprägten Glauben an die Überlegenheit der Kapitalmärkte. Das Geschäftsmodell der örtlich gebundenen, dezentralen Sparkassen beweist jetzt seine Vorteile' sagte Haasis. Sparkassen hätten sich seit jeher in ihrer Geschäftstätigkeit an den realen Wirtschaftsvorgängen in ihrer eigenen Region orientiert. 'Sie haben Geschäfte gemacht, die man beherrscht, mit Leuten, die man kennt.' So hätten die Sparkassen dafür gesorgt, dass die Krise nicht auf die Realwirtschaft übergreifen konnte.
Eine Kreditverknappung in Deutschland erwartet Haasis nicht. Es sei ausreichend Kapital vorhanden, das gute und sichere Investments wie Mittelstandsengagements suche. Die Sparkassen verfügten jedenfalls über ausreichend Mittel, um das hohe Niveau der Neuzusagen im Unternehmenskreditgeschäft zu halten. Allein im ersten Halbjahr 2008 seien dort die Neuzusagen der Sparkassen um über 15 % gestiegen.
Haasis räumte ein, dass auch deutsche Kreditinstitute wegen ihrer Einbettung in die internationalen Finanzmärkte von Wertberichtigungen betroffen seien. Dazu zählten international tätige Banken aller Gruppen des deutschen Kreditgewerbes. 'Aus meiner Sicht kann unser Finanzmarkt diese Belastungen aber verkraften.'
Quelle: Deutscher Sparkassen- und Giroverband



