Inflation erreicht besorgniserregendes Niveau
Die Inflationsgefahren werden nach Ansicht von Quentin Fitzsimmons, Head of Government Bonds beim Investmenthaus threadneedle, noch immer unterschätzt. Die jährliche Inflation in Belgien sei im vergangenen Monat auf 5,8 Prozent angestiegen, nach 5,2 Prozent im Vormonat. "Das ist schon ein beeindruckender Anstieg, und für vergleichbare Zahlen muss man bis 1985 zurückgehen", so Fitzsimmons. Belgien sei eine offene Volkswirtschaft, die auf die europäischen Wachstumstrends sensitiv reagiere und sowohl im herstellenden Gewerbe als auch im Dienstleistungssektor ein guter Indikator für den Rest Europas sei.
Auch in Großbritannien habe die Inflation ein besorgniserregendes Niveau erreicht. Der Verbraucherpreis-Index habe inzwischen die 3 Prozent-Grenze überschritten und liege bei 3,8 Prozent. Einige Marktteilnehmer hätten angedeutet, dass im Herbst eine Inflationsrate von 5 Prozent in Großbritannien möglich sei. Dadurch steige auch das Risiko für höhere Lohnforderungen durch die Arbeitnehmer.
Die Tatsache, dass ein Großteil des aktuellen Inflationsanstiegs eine Folge des Ölpreises ist, sei kein Grund für eine Entwarnung. "Das Problem bei dieser Argumentation ist nur, dass die Domino-Effekte des höheren Ölpreises wahrscheinlich wesentlich länger anhalten werden als man erwartet. Außerdem haben wir nun auch noch mit höheren Strompreisen zu kämpfen", so Fitzsimmon.
Quelle: www.boerse-express.com
Auch in Großbritannien habe die Inflation ein besorgniserregendes Niveau erreicht. Der Verbraucherpreis-Index habe inzwischen die 3 Prozent-Grenze überschritten und liege bei 3,8 Prozent. Einige Marktteilnehmer hätten angedeutet, dass im Herbst eine Inflationsrate von 5 Prozent in Großbritannien möglich sei. Dadurch steige auch das Risiko für höhere Lohnforderungen durch die Arbeitnehmer.
Die Tatsache, dass ein Großteil des aktuellen Inflationsanstiegs eine Folge des Ölpreises ist, sei kein Grund für eine Entwarnung. "Das Problem bei dieser Argumentation ist nur, dass die Domino-Effekte des höheren Ölpreises wahrscheinlich wesentlich länger anhalten werden als man erwartet. Außerdem haben wir nun auch noch mit höheren Strompreisen zu kämpfen", so Fitzsimmon.
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