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WGZ BANK: Gute Entwicklung setzt sich 2007 fort


Die WGZ BANK setzt die sehr positive Entwicklung der vergangenen Jahre auch in der ersten Jahreshälfte 2007 fort. Der Halbjahresüberschuss vor Steuern stieg in der WGZ BANK-Gruppe um 14,8 Prozent auf 106,4 Mio. Euro. Diese Verbesserung wurde vor allem getragen von der WGZ BANK, deren Jahresüberschuss vor Steuern um 22,1 Prozent auf 73,6 Mio. Euro stieg. "Diese Entwicklung dokumentiert die Stabilität unseres Geschäftsmodells", so Werner Böhnke, Vorstandsvorsitzender der WGZ BANK.
Zinsüberschuss weiter gesteigert

Der Zinsüberschuss der WGZ BANK-Gruppe wuchs in den ersten sechs Monaten 2007 gegenüber dem ersten Halbjahr 2006 um 10,1 Prozent auf 192,3 Mio. Euro und in der WGZ BANK um 18,8 Prozent auf 139 Mio. Euro. Dieser Anstieg ist das Ergebnis der Investitionen am Kapitalmarkt sowie des unter strengen Risikogesichtspunkten ausgeweiteten Wertpapier-Portfolios. Zudem zeigen die laufenden Erträge aus Beteiligungen, die ebenfalls Bestandteil des Zinsergebnisses sind, eine ähnlich positive Entwicklung.
Provisionsergebnis wächst zweistellig

Das Provisionsergebnis wuchs mit 10,7 Prozent in der WGZ BANK-Gruppe und mit 10,1 Prozent in der WGZ BANK etwas weniger deutlich als der Zinsüberschuss. Die Ergebnisse beruhen auf Volumenausweitungen des Zahlungsverkehrs, auf Beratungsmandaten sowie gestiegenen Erträgen aus dem Zins- und Währungsmanagement für mittelständische Firmenkunden.
Nettoertrag aus Finanzgeschäften

Der ausgewiesene Nettoertrag aus Finanzgeschäften für die WGZ BANK-Gruppe liegt zur Jahresmitte 2007 exakt auf dem Niveau zum 30. Juni des Vorjahres. Im Vergleich zum Vorjahresultimo haben sich zudem die Marktreserven der WGZ BANK aus Handelsgeschäften deutlich erhöht.
Verwaltungsaufwand weiter unter Kontrolle

Der Verwaltungsaufwand stieg im ersten Halbjahr 2007 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum in der WGZ BANK-Gruppe um 1,9 Prozent auf 115,7 Mio. Euro und in der WGZ BANK um 6,3 Prozent auf 90 Mio. Euro. Hierzu trugen der Personalaufwand und der Sachaufwand gleichermaßen bei. Der höhere Personalaufwand ist sowohl auf Tarifanpassungen als auch auf Neueinstellungen in den Kundenbereichen zurückzuführen.
Cost Income Ratio erreicht 45,6 Prozent

Der moderat gewachsene Verwaltungsaufwand konnte durch deutlich gestiegene Überschüsse aus der operativen Geschäftstätigkeit mehr als kompensiert werden. Dementsprechend stieg die Produktivität erneut. So verbesserte sich die Cost-Income Ratio in der WGZ BANK-Gruppe um 2,9 Prozentpunkte auf 45,6 Prozent und in der WGZ BANK um 3,6 Prozentpunkte auf 46,4 Prozent.
Betriebsergebnis abermals verbessert

Das Betriebsergebnis vor Risikovorsorge stieg in der Gruppe um 14,5 Prozent auf 137,9 Mio. Euro und um 22,7 Prozent auf 103,8 Mio. Euro in der WGZ BANK. Die zeitanteilige Risikovorsorge wuchs in der WGZ BANK Gruppe mit 35,9 Mio. um 20,5 Prozent und in der WGZ BANK mit 30 Mio. Euro um 20 Prozent. "Mit dem höheren Ausweis wollen wir in erster Linie Spielräume für eine erneute Dotierung der stillen Reserven für die Risikovorsorge in der WGZ BANK eröffnen", erklärte Böhnke den heraufgesetzten Ausweis für die Risikovorsorge. "Darüber hinaus schaffen wir damit - angesichts der derzeitigen Turbulenzen an den Kapitalmärkten sowie des Zinsanstieges im bisherigen Jahresverlauf - Raum für eine gegebenenfalls notwendige erhöhte Vorsorge für Marktpreisrisiken; von einer solchen Erhöhung bis zum Jahresende gehen wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt allerdings nicht aus."
Das Betriebsergebnis nach Risikovorsorge stieg somit um 12,6 Prozent auf 102 Mio. Euro in der Gruppe und um 23,6 Prozent auf 73,8 Mio. Euro in der WGZ BANK.
Ausgewogene Bilanzstruktur

Die Bilanzsumme der WGZ BANK expandierte im ersten Halbjahr 2007 um 7 Prozent auf 86,9 Mrd. Euro. Dieses Wachstum beruht auf einer Ausweitung des Geschäfts der WGZ BANK mit ihren Mitgliedsbanken, auf einem insbesondere bei der WL BANK, gestiegenen Volumen der Kundenforderungen, auf der qualitätsorientierten Ausweitung des Wertpapierportfolios sowie auf erhöhten Aktivitäten im Interbankengeschäft.
Optimistischer Ausblick auf das Gesamtjahr

"Nach dem sehr guten Verlauf der ersten Jahreshälfte 2007 gehen wir von einer im weiteren Jahresverlauf etwas gedämpften Entwicklung aus", so Böhnke. Der verschärfte Wettbewerb sowie die Unwägbarkeiten an den internationalen Kapitalmärkten geben gegenwärtig Anlass zu Vorsicht. Böhnke: "Wir sind jedoch unverändert zuversichtlich, auch im weiteren Verlauf des Jahres 2007 die gute Entwicklung der WGZ BANK nahtlos fortsetzen zu können."
Marktoffensive gewinnt Kontur

"Die guten Ergebnisse der letzten Jahre und unsere stabile wirtschaftliche Situation versetzen uns in die Lage, in erheblichem Umfang in eine Markt- und Vertriebsoffensive gemeinsam mit unseren Mitgliedsbanken zu investieren', hob Böhnke hervor.
Im ersten Teilprojekt "Innovative Passivprodukte" wird die WGZ BANK den Mitgliedsbanken effektive Lösungen zur Stärkung ihrer Passivseite bieten. Dies umfasst sowohl neue Produkte als auch eine stärkere werbliche Unterstützung.
Im zweiten Teilprojekt "Vertriebsschulungen" wird mit einem ganzheitlichen Schulungsansatz die Vertriebskultur im regionalen FinanzVerbund verstärkt.
Im dritten Teilprojekt entwickelt die WGZ BANK eine elektronische Vertriebsplattform. Über den neuen Vertriebsweg sollen den Kunden der Primärbanken standardisierte Produkte zu einheitlichen Preisen angeboten werden. Böhnke: "Auf diese Weise wollen wir vor allem preissensible Kunden im FinanzVerbund halten und für den FinanzVerbund gewinnen." Alle Kunden und alle Erträge aus einem solchen Vertriebskanal bleiben den Mitgliedsbanken zugeordnet.
WGZ M+A kompakt: Innovation für den Mittelstand

Die WGZ Corporate Finance Beratung (WGZ CFB) bietet seit diesem Jahr unter dem Label "WGZ M+A kompakt" eine im Wettbewerbsvergleich einzigartige Produktinnovation. Mit WGZ M+A kompakt können mittelständische Unternehmer innerhalb von nur zehn Arbeitstagen den Wert ihres Unternehmens ermitteln lassen. Darüber hinaus erhält der Unternehmer auch Angaben zur Fremdfinanzierungsfähigkeit und zur Erfolgswahrscheinlichkeit eines Unternehmensverkaufs. Der Bedarf für unternehmerische Nachfolgen wächst kontinuierlich. Dabei spielt bei der Übergabe außerhalb der Familie die Frage der Finanzierung eine immer größere Rolle. Böhnke: "Wir erwarten, dass im Betreuungsgebiet der WGZ BANK jährlich 150 Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 10 bis 50 Mio. Euro einer professionell konzipierten und finanzierten externen Nachfolgelösung bedürfen. Mit WGZ M+A kompakt positionieren wir uns aktiv in diesem attraktiven Markt."

Quelle: www.wgzbank.de

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