Trichet - Abfolge für Rückzug der Liquiditätshilfen noch unklar


Die Europäische Zentralbank (EZB) könnte möglicherweise noch mehr Zeit brauchen, um alle Modalitäten ihres angekündigten schrittweisen Rückzugs aus den Liquiditätshilfen zu klären. EZB-Präsident Jean-Claude Trichet schrieb in einem am Montag in Frankfurt veröffentlichten Gastbeitrag für die "Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen", es sei trotz zuletzt deutlicherer Zeichen einer konjunkturellen Besserung "noch zu früh, die Krise für beendet zu erklären. Insofern ist es auch noch nicht möglich, im Detail darauf einzugehen, in welcher Abfolge die einzelnen Massnahmen zurückzuführen sind."

Trichet hatte Anfang November angekündigt, die EZB werde im Dezember Details zu ihrer Ausstiegsstrategie aus der Politik des billigen Geldes bekanntgeben. Der EZB-Rat tagt am Donnerstag (3.12.). Ein Sprecher der Notenbank erklärte auf Anfrage von Reuters, Trichet habe den Beitrag in der Fachzeitschrift bereits in den vergangenen Wochen, jedoch noch im November, verfasst.

Quelle: www.boerse-express.com




Weitere Artikel in diesem Bereich

11.07.2010 Privatanleger sollten sich von Inflationsängsten nicht verunsichern lassen
08.07.2010 BoE und EZB mit ruhiger Hand
07.07.2010 Deutschland: Wachstumsmomentum der Industrie lässt nach
05.07.2010 Allianz: USA und Schwellenländer attraktiv
01.07.2010 US-Finanzreform nimmt wichtige Hürde
30.06.2010 Arbeitsmarktwunder in Deutschland geht weiter
23.06.2010 Euroländern droht Konjunkturabkühlung im zweiten Halbjahr
23.06.2010 USA: Zinsentscheidung ohne große Überraschungen
22.06.2010 ifo Geschäftsklima: Nahezu stabiles Niveau seit April 2010
21.06.2010 Allianz erwartet "Wirtschaftswunder" in Afrika
16.06.2010 USA: Industrie weiter im Aufwind
15.06.2010 Republik Korea: Neue Devisenvorschriften zur Stabilisierung des Finanzplatzes
15.06.2010 Der Euro - ganz schön schwach, oder?
10.06.2010 Neuausrichtung auch bei der Geldpolitik?
08.06.2010 Sparzinsen: lange oder kurze Bindungen?
07.06.2010 EZB: Staatsanleihenkäufe und Tenderpolitik im Fokus
04.06.2010 USA: Arbeitsmarkt profitiert von anstehender Volkszählung
04.06.2010 Zinsen auf Rekordtief
02.06.2010 EURO-VISIONEN: Konjunktur- und Kapitalmarktausblick
01.06.2010 USA: Verarbeitendes Gewerbe im Distrikt Chicago bleibt auf Wachstumspfad
31.05.2010 Mit Forward-Darlehen günstiges Zinsniveau sichern
27.05.2010 US-BIP im 1. Quartal mit leichter Aufwärtsrevision
25.05.2010 USA: Konsumentenvertrauen bleibt gedämpft
21.05.2010 Griechenland-Krise verschlechtert Stimmung der Privatanleger
20.05.2010 Bank of Japan: Expansive Maßnahmen im Fokus
19.05.2010 Kaum Anpassungen bei den zentralen Projektionen der FOMC-Mitglieder
17.05.2010 Globaler Aufschwung hält an
14.05.2010 Stagnierender US-Einzelhandelsumsatz im April noch kein Schwächesignal
07.05.2010 Griechenland 2013
06.05.2010 Das Geldvermögen wächst wieder
06.05.2010 Griechenland bleibt dominierendes Thema
05.05.2010 Frühjahresprognose der EU-Kommission: Der Blick gilt besonders Südeuropa
03.05.2010 Mittelständische Unternehmen sichern Zinsrisiken nicht ausreichend ab
03.05.2010 IWF/EU "Rettungspakt" für drei Jahren und einem Volumen von 110 Mrd. EUR
30.04.2010 Nachhaltige Investments sind Krisengewinner
28.04.2010 Finanzplatz Deutschland nicht beschädigen
27.04.2010 Zu viel Geld fliesst in die Schwellenländer
23.04.2010 Einkaufsmanager zuversichtlich wie lange nicht
22.04.2010 Profiteure der Staatsschulden
14.04.2010 USA: Recht robuste Konsumnachfrage im 1. Quartal 2010
08.04.2010 Sicherheitsnetz für Griechenland - Trendwende für den Euro?
06.04.2010 Euro erholt sich von Griechenland
31.03.2010 Allgemeine Bankenabgabe ist das falsche Signal

Social Bookmarks






Inhalte:                 Geld .com - Startseite + Impressum + RSS-Feed                   Aktienkurse + Aktien Indizes + Fondskurse + Exchange Traded Funds
© 2005 - 2010 - "geld.com" Kozubek, Schaffelner & Co. OG - Alle Rechte vorbehalten - Alle Angaben ohne Gewähr - dt. Börsen 15 Min. verzögert