Bullishe Analysten
Über das gesamte Jahr gesehen ist der Goldpreis heuer um gut 20 Prozent gestiegen", sagte Erste-Bank-Analyst Eduard Büchler am letzten Handelstag des Jahres, am Donnerstag. Derzeit steht das Edelmetall bei einem Wert von rund 630 Dollar. Beim ersten Fixing zu Jahresanfang war eine Feinunze (31,10 Gramm) noch mit 520 Dollar bewertet gewesen. Den Höchststand im Jahresverlauf erreichte Gold im Mai, als der Wert in dem Monat von 550 auf 730 Dollar ausschlug.
Auch 2007 soll der Goldpreis weiter deutlich zulegen. "Wir holen eigentlich nur Luft für einen neuen Anstieg", sagte Alfred Grusch von der BA-CA zur APA. Büchler glaubt ebenfalls nicht, dass die Spitze bereits erreicht ist. In den nächsten Jahren könnte sogar der historische Höchstwert von 850 Dollar je Feinunze Gold in Gefahr sein. Der bisherige absolute Rekordstand war im Jänner 1980 erreicht worden.
Gold gilt in Zeiten politischer und wirtschaftlicher Spannungen als "sicherer Hafen". Zudem lässt ein schwacher Dollar das in der US-Währung notierte Edelmetall für Investoren außerhalb des Dollar-Raums attraktiver werden. Die Schwäche des Dollar hat dem Goldpreis auch zum Jahresausklang erneut Auftrieb gegeben. Das Edelmetall hat sich bis zuletzt verteuert. Durch die Abwertung der US-Währung verbilligt sich dieser Rohstoff für Anleger außerhalb der USA.
Der Aufwärtstrend sei jedenfalls intakt, die Fundamentaldaten für gute Preise seien "schwer in Ordnung", so BA-CA-Experte Grusch. Die Nachfrage übersteigt das stagnierende Angebot bei weitem. Infolge des kräftigen Preisanstiegs sei die weltweite Nachfrage von Seiten der Schmuckindustrie heuer zwar bereits um 16 Prozent eingebrochen. Doch gleichzeitig sei Gold von Investoren zunehmend stark gefragt - viele Großanleger sind in Gold investiert. Immerhin hatte die Schmuckindustrie früher bis zu 80 Prozent der weltweiten Gold-Nachfrage gestellt. Mittlerweile sind es nur noch 65 Prozent.
Regional wird es laut Grusch weiter zu massiven Verschiebungen kommen. Derzeit ist Indien mit einem Anteil von gut 20 Prozent noch der weltweit größte Abnehmer von Gold. China hingegen stelle derzeit erst sieben Prozent der Gesamtnachfrage, "In den nächsten Jahren wird der Anteil zweistellig sein", ist Grusch sicher.
Auch die geringen Verkäufe der Zentralbanken aus ihren Gold-Reserven stützen den hohen Goldpreis. In der Vergangenheit war das Angebotsdefizit meist durch Notenbank-Abgaben gefüllt worden. Doch damit dürfte es vorbei sein: "Heuer war das erste Jahr, in dem die Notenbanken ihre Quote nicht ausgenützt haben - sie haben nur 400 statt der vereinbarten 500 Tonnen verkauft", sagte Grusch und verwies auf das entsprechende internationale Abkommen, das eine ganze Reihe von Zentralbanken unterzeichnet haben. Zwischen September 1999 und September 2004 hatten sie jährlich insgesamt 120 Tonnen Gold abgestossen. Für die zweite Etappe - 2004 bis 2009 - wären laut Nationalbank-Abkommen 500 Tonnen pro Jahr paktiert.
Quelle: www.boerse-express.comAuch 2007 soll der Goldpreis weiter deutlich zulegen. "Wir holen eigentlich nur Luft für einen neuen Anstieg", sagte Alfred Grusch von der BA-CA zur APA. Büchler glaubt ebenfalls nicht, dass die Spitze bereits erreicht ist. In den nächsten Jahren könnte sogar der historische Höchstwert von 850 Dollar je Feinunze Gold in Gefahr sein. Der bisherige absolute Rekordstand war im Jänner 1980 erreicht worden.
Gold gilt in Zeiten politischer und wirtschaftlicher Spannungen als "sicherer Hafen". Zudem lässt ein schwacher Dollar das in der US-Währung notierte Edelmetall für Investoren außerhalb des Dollar-Raums attraktiver werden. Die Schwäche des Dollar hat dem Goldpreis auch zum Jahresausklang erneut Auftrieb gegeben. Das Edelmetall hat sich bis zuletzt verteuert. Durch die Abwertung der US-Währung verbilligt sich dieser Rohstoff für Anleger außerhalb der USA.
Der Aufwärtstrend sei jedenfalls intakt, die Fundamentaldaten für gute Preise seien "schwer in Ordnung", so BA-CA-Experte Grusch. Die Nachfrage übersteigt das stagnierende Angebot bei weitem. Infolge des kräftigen Preisanstiegs sei die weltweite Nachfrage von Seiten der Schmuckindustrie heuer zwar bereits um 16 Prozent eingebrochen. Doch gleichzeitig sei Gold von Investoren zunehmend stark gefragt - viele Großanleger sind in Gold investiert. Immerhin hatte die Schmuckindustrie früher bis zu 80 Prozent der weltweiten Gold-Nachfrage gestellt. Mittlerweile sind es nur noch 65 Prozent.
Regional wird es laut Grusch weiter zu massiven Verschiebungen kommen. Derzeit ist Indien mit einem Anteil von gut 20 Prozent noch der weltweit größte Abnehmer von Gold. China hingegen stelle derzeit erst sieben Prozent der Gesamtnachfrage, "In den nächsten Jahren wird der Anteil zweistellig sein", ist Grusch sicher.
Auch die geringen Verkäufe der Zentralbanken aus ihren Gold-Reserven stützen den hohen Goldpreis. In der Vergangenheit war das Angebotsdefizit meist durch Notenbank-Abgaben gefüllt worden. Doch damit dürfte es vorbei sein: "Heuer war das erste Jahr, in dem die Notenbanken ihre Quote nicht ausgenützt haben - sie haben nur 400 statt der vereinbarten 500 Tonnen verkauft", sagte Grusch und verwies auf das entsprechende internationale Abkommen, das eine ganze Reihe von Zentralbanken unterzeichnet haben. Zwischen September 1999 und September 2004 hatten sie jährlich insgesamt 120 Tonnen Gold abgestossen. Für die zweite Etappe - 2004 bis 2009 - wären laut Nationalbank-Abkommen 500 Tonnen pro Jahr paktiert.


