Gold - Goldene Regeln fuer Anleger
Mit ueber 800 US-Dolar je Feinunze erreichte der Goldpreis im November 2007 neue Hoechstwerte. Seit Jahresbeginn hat sich der Goldpreis in US-Dollar bis Ende November um etwa ein Viertel verteuert, in Euro gerechnet ist er um etwa 13 Prozent gestiegen. Als Ursachen fuer den Hoehenflug gelten neben dem schwachen Dollar die hohen Oelpreise, Furcht vor steigender Inflation und ein verstaerktes Sicherheitsdenken der Anleger.Wer auf einen weiteren Hoehenflug des Goldes setzen moechte, kann dies besonders preisguenstig mit Goldzertifikaten. Diese von Banken herausgegebenen Wertpapiere verbriefen das Recht auf eine bestimmte Menge Gold. Sie bilden die Goldpreisentwicklung eins zu eins ab und werden an der Boerse gehandelt. Fuer Anleger fallen bei Kauf und Verkauf Transaktionskosten von in der Regel etwa 1 Prozent an. Damit sind Erwerb und Veraeusserung billiger als bei Goldbarren und Goldmuenzen.
Anleger, die Gold - am Stueck - kaufen wollen, auch als Weihnachtsgeschenk, sollten moeglichst nicht zu kleine Barren oder Goldmuenzen kaufen. Denn fuer kleine Einheiten sind die Herstellungskosten groesser. Gaengige Goldmuenzen wie Eagle, Maple Leaf, Nugget oder Britannia sind ueblicherweise in verschiedenen Groessen erhaeltlich. Allerdings: Eine Anlage in Gold rentiert sich allein durch Wertzuwaechse, Zinsertraege koennen damit nicht erzielt werden. Geht die Nachfrage nach Gold zurueck, muessen eventuell schmerzliche Verluste hingenommen werden.
Quelle: Bundesverband deutscher Banken


