OMV könnte bereits am Montag Klagen gegen MOL einbringen
Die OMV will einem Pressebericht zufolge die Blockade der angestrebten Übernahme der ungarischen MOL juristisch aus dem Weg räumen. Die OMV dürfte noch an diesem Montag Klagen gegen Beschlüsse der MOL-Hauptversammlung vom April einreichen, schreibt die "Financial Times" ohne Quellenangabe. Die Österreicher sind mit 20,2 Prozent grösster Einzelaktionär von MOL, verfügen aber nur über zehn Prozent der Stimmrechte.
Die OMV wolle die Beschlüsse auf dem Aktionärstreffen für ungültig erklären, da sie ihrer Ansicht nach nur mit der Zustimmung eng mit MOL verbundener Aktionäre zustande gekommen seien, schreibt die "FT". So seien MOL-Aktien (Treasury Shares) auf Kosten der Aktionäre zurückgekauft und bei befreundeten Unternehmen geparkt worden. Seitens der OMV in Wien gab es für den bevorstehenden rechtlichen Schritt vorerst keine Bestätigung.
Die EU-Kommission prüft die geplante Übernahme wegen schwerer Wettbewerbsbedenken besonders streng. Da noch Unterlagen nachgereicht werden mussten, dauert die vertiefte EU-Prüfung voraussichtlich länger als bis zum ursprünglichen Termin 22. Juli.
Quelle: www.boerse-express.com
Die OMV wolle die Beschlüsse auf dem Aktionärstreffen für ungültig erklären, da sie ihrer Ansicht nach nur mit der Zustimmung eng mit MOL verbundener Aktionäre zustande gekommen seien, schreibt die "FT". So seien MOL-Aktien (Treasury Shares) auf Kosten der Aktionäre zurückgekauft und bei befreundeten Unternehmen geparkt worden. Seitens der OMV in Wien gab es für den bevorstehenden rechtlichen Schritt vorerst keine Bestätigung.
Die EU-Kommission prüft die geplante Übernahme wegen schwerer Wettbewerbsbedenken besonders streng. Da noch Unterlagen nachgereicht werden mussten, dauert die vertiefte EU-Prüfung voraussichtlich länger als bis zum ursprünglichen Termin 22. Juli.
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