Gold ist ein "sicherer Hafen"
Gold erweist sich angesichts der Turbulenzen an den Finanzmärkten als "sicherer Hafen". Der Preisaufschwung bei den Edelmetallen stehe nach wie vor auf einem soliden Fundament, davon ist Evy Hambro, Fondsmanager des BGF World Gold Fund überzeugt.
"Jüngste Höchststände, bei denen der Goldpreis erstmals die Marke von 1.000 US-Dollar pro Feinunze überschritt, wurden unterstützt durch die starke Nachfrage von Anlegern, denen das vorherrschende Bankenklima Angst machte", schreibt Hambro. Goldbarren hätten zudem eine lange Tradition als 'Absicherung gegenüber Inflation, Dollarschwäche und geopolitischen Spannungen'. Hinzu komme eine steigende Nachfrage aus der Schmuckindustrie durch das Anwachsen der Mittelschicht in den Schwellenländern. Angesichts der Preisspitzen sei allerdings ein kurzfristiges Schwächeln der Nachfrage nicht verwunderlich.
Langfristig sähen die Fundamentaldaten allerdings weiterhin positiv aus. So gingen einige Branchenprognosen von einem Rückgang der Produktion um 10 bis 15 Prozent innerhalb der nächsten fünf Jahre aus. Wichtig sei außerdem zu erkennen, dass der im Januar 1980 erreichte letzte Höchststand von 850 US-Dollar pro Feinunze Gold in heutiger Währung einem Preis von etwa 2.279 US-Dollar entspreche. Somit könne man jeden Rücksetzer als Chance betrachten, Goldaktienbestände auf- oder auszubauen.
Quelle: www.boerse-express.com
"Jüngste Höchststände, bei denen der Goldpreis erstmals die Marke von 1.000 US-Dollar pro Feinunze überschritt, wurden unterstützt durch die starke Nachfrage von Anlegern, denen das vorherrschende Bankenklima Angst machte", schreibt Hambro. Goldbarren hätten zudem eine lange Tradition als 'Absicherung gegenüber Inflation, Dollarschwäche und geopolitischen Spannungen'. Hinzu komme eine steigende Nachfrage aus der Schmuckindustrie durch das Anwachsen der Mittelschicht in den Schwellenländern. Angesichts der Preisspitzen sei allerdings ein kurzfristiges Schwächeln der Nachfrage nicht verwunderlich.
Langfristig sähen die Fundamentaldaten allerdings weiterhin positiv aus. So gingen einige Branchenprognosen von einem Rückgang der Produktion um 10 bis 15 Prozent innerhalb der nächsten fünf Jahre aus. Wichtig sei außerdem zu erkennen, dass der im Januar 1980 erreichte letzte Höchststand von 850 US-Dollar pro Feinunze Gold in heutiger Währung einem Preis von etwa 2.279 US-Dollar entspreche. Somit könne man jeden Rücksetzer als Chance betrachten, Goldaktienbestände auf- oder auszubauen.
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