Misstrauen gegenüber Indizes ratsam
Angesichts der derzeitigen Marktturbulenzen empfiehlt das Global Equities Experten-Team von Aberdeen Asset Managers unter Leitung von Stephen Docherty eine Index-unabhängige Portfoliokonstruktion. Ein Vergleichsindex ('Benchmark') sei von Natur aus rückwärts gewandt. Deswegen sollten Anleger bei der Portfoliokonstruktion Indizes ignorieren und sich auf die Nutzung von Analysen aus erster Hand konzentrieren, um Unternehmen guter Qualität mit langfristigen Perspektiven zu finden, so Fondsmanager Stephen Docherty.
Um die Vergleichsindizes nicht zu unterbieten, gingen viele Fondsmanager hingegen benchmarknahe Positionen ein. Dies habe teilweise fatale Folgen, da sich beispielsweise der MSCI World Index als sehr krisenanfällig erwiesen habe, angesichts des Finanzwertanteils von 26 Prozent Ende 2006. Entscheidend für den Erfolg sei die Auswahl der richtigen Aktien, betont Docherty. Angelsächsische Bankenwerte habe man bei Aberdeen seit vier Jahren gemieden. Derzeit favorisiere die Aberdeen-Mannschaft unter den Finanztiteln beispielsweise die Deutsche Postbank und das italienische Institut Intesa Sanpaolo, das nach einer Fusion signifikante Synergien erzielen könne. In den Schwellenländern favorisiere Aberdeen lokale Marktakteure wie die indische Privatbank ICICI.
Auf Sektorebene gewichte man derzeit Telekommunikationswerte über. Im Gegensatz zum MSCI-Weltaktienindex, der eine starke US-Fokussierung aufweise, sei das Portfolio des Aberdeen World Equity Fund durch die Mischung der Unternehmen diversifiziert, sowohl in Bezug auf Länder und Regionen als auch hinsichtlich der Branchen.
Nur durch Wetten gegen den Benchmark könne man die Performance der Indizes übertreffen. In den USA sei ein Abgleiten in die Rezession absehbar. Deshalb empfiehlt das Experten-Team von Aberdeen Asset Managers abweichend von Indexzusammensetzungen eine Investition in gut geführte Unternehmen in Europa und den Schwellenländern.
Quelle: www.boerse-express.com
Um die Vergleichsindizes nicht zu unterbieten, gingen viele Fondsmanager hingegen benchmarknahe Positionen ein. Dies habe teilweise fatale Folgen, da sich beispielsweise der MSCI World Index als sehr krisenanfällig erwiesen habe, angesichts des Finanzwertanteils von 26 Prozent Ende 2006. Entscheidend für den Erfolg sei die Auswahl der richtigen Aktien, betont Docherty. Angelsächsische Bankenwerte habe man bei Aberdeen seit vier Jahren gemieden. Derzeit favorisiere die Aberdeen-Mannschaft unter den Finanztiteln beispielsweise die Deutsche Postbank und das italienische Institut Intesa Sanpaolo, das nach einer Fusion signifikante Synergien erzielen könne. In den Schwellenländern favorisiere Aberdeen lokale Marktakteure wie die indische Privatbank ICICI.
Auf Sektorebene gewichte man derzeit Telekommunikationswerte über. Im Gegensatz zum MSCI-Weltaktienindex, der eine starke US-Fokussierung aufweise, sei das Portfolio des Aberdeen World Equity Fund durch die Mischung der Unternehmen diversifiziert, sowohl in Bezug auf Länder und Regionen als auch hinsichtlich der Branchen.
Nur durch Wetten gegen den Benchmark könne man die Performance der Indizes übertreffen. In den USA sei ein Abgleiten in die Rezession absehbar. Deshalb empfiehlt das Experten-Team von Aberdeen Asset Managers abweichend von Indexzusammensetzungen eine Investition in gut geführte Unternehmen in Europa und den Schwellenländern.
Quelle: www.boerse-express.com

