Anz.

Hohe Nervosität an den Märkten


'Schlechten Nachrichten wird derzeit an den Märkten wesentlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt, als Guten', sagt Paul Severin, Aktien-Chef von Pioneer Investments Austria.

'In Summe verläuft die Berichtssaison für das dritte Quartal 2007 leicht über den Erwartungen, aber besonders der Finanzsektor sorgt immer wieder für Irritationen und weiterhin erhöhte Volatilität', analysiert Severin. Derzeit sind die internationalen Aktienmärkte sehr korrekturanfällig.

Auffällig ist der Anstieg an den internationalen Rohstoffmärkten und die anhaltende Schwäche beim US-Dollar. Diese Entwicklung wird mit zunehmender Sorge betrachtet, hohe Energie- und Rohstoffpreise könnten das Wirtschaftswachstum hemmen.

'Die jüngste Zinssenkung der US-Notenbank um 0,25 % auf 4,5 % war vom Markt bereits antizipiert worden', sagt Volker Steinberger, Anleihen-Chef von Pioneer Investments Austria. 'Enttäuscht reagierten die Marktteilnehmer aber auf Aussagen der US-Notenbanker, die künftige Zinssenkungen eher in Zweifel stellten.' Zwar zeigt sich die Wirtschaft nach wie vor robust, immer wieder werden aber 'hard landing' (stärkere Konjunktureinbrüche) der US-Wirtschaft skizziert. 'Wir sind aber zuversichtlich, dass es beim ,soft landing’ Szenario bleibt', meint Steinberger. In der Euro-Zone rechnet er weiterhin nicht mit einer Änderung der Zinspolitik.

Quelle: Pioneer Investments


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