Anz.

EU-Kommission genehmigt VW-Übernahme durch Porsche


Brüssel (BoerseGo.de) - Die Europäische Kommission hat die geplante Übernahme des Wolfsburger Automobilkonzerns Volkswagen durch Porsche genehmigt. Nach Prüfung des geplanten Rechtsgeschäfts kam die Kommission zu dem Ergebnis, dass durch den Zusammenschluss der wirksame Wettbewerb nicht behindert werde. Weltweit müssen für die Übernahme mehr als 20 Kartellbehörden einer Fusion zustimmen. Bislang haben dies nach Angaben von Porsche erst acht getan. Das Unternehmen erwartet aber, dass bis Mitte Oktober alle zuständigen Stellen ihr Einverständnis geben werden. Porsche hält derzeit rund 31% an Volkswagen. Mitte Juni hatte die EU-Kommission die Überprüfung verlängert, nachdem Porsche seinen ursprünglichen Antrag zurückgezogen und einen neuen eingereicht hatte, um weitere Anteile erwerben zu können. Zwischen Porsche und Volkswagen besteht bereits eine langjährige Zusammenarbeit, unter anderem bei der Entwicklung von geländegängigen Sportwagen (SUV). Viele Fragen bezüglich einer Übernahme von VW durch Porsche sind noch ungeklärt. So tobt seit einiger Zeit ein Machtkampf zwischen den Betriebsräten um die künftige Vertretung in der Porsche Holding. Darüber hinaus wird auch auf politischer Ebene um eine Neuauflage des VW-Gesetzes gestritten, das dem Land Niedersachsen, das etwas mehr als 20% an VW hält, ein Vetorecht  sichern soll. Die EU-Kommission hat bereits angekündigt, im Falle einer Neuauflage mit Beibehaltung der Sperrminorität von 20% erneut gegen Deutschland zu klagen.(© BörseGo AG 2008 - http://www.godmode-trader.de/ - Autor: Oliver Baron, Redakteur)

Knock-Outs auf Volkswagen
WKN Typ Laufzeit Strike Hebel
DB28W7 short 17.06.09 160,00 38,62
DB92Q7 short 16.12.09 150,00 30,97

Social Bookmarks






Inhalte:                 Geld .com - Startseite + Impressum + RSS-Feed                   Aktienkurse + Aktien Indizes + Fondskurse + Exchange Traded Funds
© 2005 - 2008 - "geld.com" Kozubek, Schaffelner & Co. OEG - Alle Rechte vorbehalten - Alle Angaben ohne Gewähr - dt. Börsen 15 Min. verzögert