TUI-Aktionär Fredriksen will Mordaschow herauskaufen
Frankfurt (BoerseGo.de) - Einem Zeitungsbericht zufolge will der norwegische Reeder John Fredriksen, mit einem Anteil von 15 Prozent größter Aktionär von TUI, den Großaktionär Alexej Mordaschow herauskaufen. "Wir haben ihm ein neues, höheres Angebot für seine TUI-Aktien unterbreitet", sagte Fredriksens engster Geschäftspartner Tor Olav Troim im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ). Der russischen Aktionär will sich aber offenbar weiterhin nicht von seinem Anteil in Höhe von 10 Prozent trennen. "Wir haben keine Absicht zu verkaufen", sagte ein Sprecher der Beteiligungsgesellschaft von Mordaschow zur Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires.
Wenn wir Mordaschows Anteil bekämen, müssten wir uns nicht länger mit Diskussionen aufhalten. Dann könnten wir die notwendigen Veränderungen in Aufsichtsrat und Vorstand vornehmen, sagte Troim zur FAZ. Auf die Frage was Fredriksen tun werde, wenn Mordaschow nicht verkauft antwortete Troim: "Dann kaufen wir weitere Aktien am Markt. Da können wir ziemlich weit gehen. Die Mittel dazu haben wir."
Der norwegische Reeder fordert, den Verkaufsprozess von Hapag-Lloyd sofort zu stoppen. "Der Ölpreis und die abkühlende Weltkonjunktur drücken die Bewertung aller Container-Reedereien. Es ist also der falsche Zeitpunkt für eine Veräußerung", so Troim. Außerdem gebe es politische Widerstände gegen einen Verkauf an ausländische Bieter. Davon lasse sich ein Interessent wie NOL sicherlich beeindrucken.
(© BörseGo AG 2008 - http://www.godmode-trader.de/ - Autor: Thomas Gansneder, Redakteur)
Wenn wir Mordaschows Anteil bekämen, müssten wir uns nicht länger mit Diskussionen aufhalten. Dann könnten wir die notwendigen Veränderungen in Aufsichtsrat und Vorstand vornehmen, sagte Troim zur FAZ. Auf die Frage was Fredriksen tun werde, wenn Mordaschow nicht verkauft antwortete Troim: "Dann kaufen wir weitere Aktien am Markt. Da können wir ziemlich weit gehen. Die Mittel dazu haben wir."
Der norwegische Reeder fordert, den Verkaufsprozess von Hapag-Lloyd sofort zu stoppen. "Der Ölpreis und die abkühlende Weltkonjunktur drücken die Bewertung aller Container-Reedereien. Es ist also der falsche Zeitpunkt für eine Veräußerung", so Troim. Außerdem gebe es politische Widerstände gegen einen Verkauf an ausländische Bieter. Davon lasse sich ein Interessent wie NOL sicherlich beeindrucken.
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TUI Kurs
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| 15.08.2008 | SES Research stuft TUI hoch |
| 15.08.2008 | Merck Finck & Co senkt Kursziel von TUI |
| 12.08.2008 | TUI - "Halten" |
| 11.08.2008 | Morgan Stanley senkt Kursziel von TUI |
| 08.08.2008 | Nord/LB senkt Kursziel von TUI |
| 21.07.2008 | LBBW senkt Kursziel von TUI |
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