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Siemens verlangt Schadensersatz in AUB-Affäre


München (BoerseGo.de) - In der Affäre um die Arbeitnehmerorganisation AUB will der Elektrokonzern Siemens Schadensersatz in zweistelliger Millionenhöhe geltend machen. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" will der Konzern einen Teil des Geldes zurückverlangen, mit dem über fast zwei Jahrzehnte hinweg die arbeitgeberfreundliche Betriebsräte-Organisation AUB verdeckt unterstützt worden war. Der langjährige AUB-Chef Wilhelm Schelsky und der ehemalige Siemens-Vorstand Johannes Feldmayer sollen insgesamt bis zu 15 Millionen Euro Schadensersatz zahlen, so das Blatt.
Siemens habe die geplanten Rückforderungen von einer Rechtsanwaltkanzlei, die sich unter anderem mit der "Haftung von Vorständen und Geschäftsführern" befasst, gründlich prüfen lassen. Das Ergebnis soll eindeutig ausfallen: Schelsky und Feldmayer müssten zahlen.
 


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