Obama sucht nach Massenmord Konsens zum Waffenrecht
New Orleans (BoerseGo.de) - US-Präsident Barack Obama hat am Donnerstag bei einer Rede in New Orleans geäußert, bei den Waffengesetzen in den USA einen gesellschaftlichen Konsens anzustreben. Er werde mit Mitgliedern beider Parteien und Bürgerorganisationen zusammenarbeiten, um einen Konsens zur Reduzierung der Gewalt zu erreichen, so ein Bericht von Bloomberg.
Ein 24-jähriger Student hatte in der Nacht zum vergangenen Freitag in einem Kino in Aurora nahe Denver während der Premiere des neuen Batman-Films zwölf Menschen erschossen und 58 weitere Menschen zum Teil schwer verletzt.
Obama unterstützt demnach weiterhin den Verfassungszusatz, der das Recht auf den Besitz von Schusswaffen regelt. Für strengere Waffengesetze hat er sich in seiner Amtszeit nicht stark gemacht. Die Unterstützung für schärfere Waffengesetze gilt in den USA als gering. Das Oberste Gericht hatte in den letzten Jahren mehrfach die Bedeutung des zweiten Verfassungszusatzes gestärkt. Für die konkrete Umsetzung der Gesetze sind die Bundesstaaten und Kommunen zuständig, so dass die Regierung in Washington D.C. keine Handlungsfreiheit besitzt.

© BörseGo AG 2012 - Autor: Jens Lüders
Ein 24-jähriger Student hatte in der Nacht zum vergangenen Freitag in einem Kino in Aurora nahe Denver während der Premiere des neuen Batman-Films zwölf Menschen erschossen und 58 weitere Menschen zum Teil schwer verletzt.
Obama unterstützt demnach weiterhin den Verfassungszusatz, der das Recht auf den Besitz von Schusswaffen regelt. Für strengere Waffengesetze hat er sich in seiner Amtszeit nicht stark gemacht. Die Unterstützung für schärfere Waffengesetze gilt in den USA als gering. Das Oberste Gericht hatte in den letzten Jahren mehrfach die Bedeutung des zweiten Verfassungszusatzes gestärkt. Für die konkrete Umsetzung der Gesetze sind die Bundesstaaten und Kommunen zuständig, so dass die Regierung in Washington D.C. keine Handlungsfreiheit besitzt.
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