ÖVAG und IK kündigen Rückkauf von Hybridkapital an

Die Österreichische Volksbanken-Aktiengesellschaft (ÖVAG) und die Investkredit Bank AG (IK) haben sich dazu entschlossen – ebenso wie andere Banken – ein Angebot für den Rückkauf von Hybridkapital zu legen. Diese Maßnahme ist Teil der mit der Republik Österreich vereinbarten Restrukturierungsvereinbarung und wurde von der Europäischen Kommission und der österreichischen Finanzmarktaufsichtsbehörde genehmigt. Ziel ist die Verbesserung der Kapitalausstattung der ÖVAG durch Erhöhung des Kernkapitals.

In Summe haben ÖVAG und IK über Zweckgesellschaften EUR 300 Mio. Hybridkapital begeben (ÖVAG: EUR 250 Mio., IK: EUR 50 Mio). Die Angebotsfrist startet mit dem heutigen Tag und läuft bis 11. Juni 2012. Das Rückkaufangebot beläuft sich für die Papiere der ÖVAG auf € 390 pro € 1.000 Nominale und für die Papiere der IK auf € 392,50 pro € 1.000 Nominale. Zusätzlich können Investoren durch Zustimmung zur Änderung von technischen Bedingungen im Falle der ÖVAG weitere € 10 pro € 1.000 Nominale erhalten bzw. im Falle der IK weitere € 7,50 durch Beteiligung am Zustimmungsprozess.

Die Rückkaufsangebote unterliegen in ihrer betraglichen Höhe einer Beschränkung der EU-Wettbewerbsbehörde und repräsentieren einen Aufschlag von knapp 10 %-Punkten über dem zuletzt gehandelten Marktwert. Mit der Durchführung des Rückkaufs wurden die Investmentbanken BNP Paribas und Citigroup Global Markets Limited beauftragt.

Quelle: www.volksbank.com 


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